Was ist psychische Gesundheit?

Psychische Gesundheit darf nicht mit „Normalsein“ im Sinne des gesellschaftlichen Durchschnitts oder mit dem, was in einer bestimmten Kultur sozial akzeptiert ist, gleichgesetzt werden.

Es gibt eine Vielfalt von Formen der Existenz-und Beziehungsgestaltung, die befriedigend und gesund sein können. Die klassische, „bürgerliche“ Lebensweise, die nicht nur in den modernen Industrienationen eine Art Idealbild darstellt, ist nur eine von vielen Lebensweisen.

Gesundheit ist kein ein für alle Mal vollständig erreichbarer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess des Ringens, Verlierens und Wiedergewinnens.

Von psychischer Gesundheit im utopischen Sinn könnte man dann sprechen, wenn die grundlegenden Bedürfnisse eines Menschen optimal befriedigt sind. Gemeint sind dabei:

  • sowohl die biologischen Grundbedürfnisse (nach Nahrung, Kleidung, Sicherheit, sozialer Zugehörigkeit usw.) als auch
  • die spezifisch menschlichen Wachstumsbedürfnisse im Sinne von Abraham Maslow (zum Beispiel nach Sinn, kreativer Entfaltung, Herausforderung, geistiger Befruchtung usw.).

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, können Sie mein Buch „Humanistische Psychotherapie“ lesen.

Werner Eberwein

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