Was bewirkt Hypnose?

Was kann man mit Hypnose anfangen, was ohne Hypnose nicht oder schwerer erreichbar wäre?

Hypnose in ihren verschiedenen Formen kann angewandt werden z.B. bei Patienten

  • bei denen chronischer unangenehmer Stress (Dysstress) eine Rolle bei der Entstehung oder Aufrechterhaltung ihres psychischen Leids spielt, indem durch Hypnose die Fähigkeit des Patienten zu Tiefentspannung und gelassenem Umgang mit Stressfaktoren gefördert wird,
  • die unter akuter oder drohender Erschöpfung (Burnout) leiden, indem sie durch ein Selbsthypnosetraining befähigt werden, sich in ihrem Alltag besser zu entspannen,
  • die Schwierigkeiten haben, Zugang zu sich selbst zu finden, oder bei denen der Therapeut Schwierigkeiten hat, Zugang zum Patienten zu finden, indem durch die Einleitung eines Trancezustandes und indirekte, metaphorische Kommunikation ein „Kanal“ zum Inneren des Patienten etabliert wird,
  • denen es schwer fällt, das, was sie in der Therapie erkannt haben, in ihren Alltag umzusetzen, indem durch posthypnotische Suggestion der „Transfer“ in den Alltag gefördert wird,
  • die unter psychosomatischen Störungen leiden, indem dem Patienten in Trance eine Kommunikation mit seinem Körper ermöglicht wird,
  • die sich invasiven medizinischen Untersuchungen oder Behandlungen (z.B. Magenspiegelungen, Zahnbehandlung) unterziehen müssen, was ihnen durch hypnotische Tiefentspannung, Dissoziation und Anästhesie erleichtert werden kann,
  • die von chronischen Verhaltensmustern nicht weg kommen, die ihnen Leid bereiten, und die durch verschiedene Formen der Posthypnose aktuell unterbrochen werden können.

Werner Eberwein

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