Was sind Erickson’sche Sprachmuster?

Was sind Erickson’sche Sprachmuster?

Ein klassischer, direktiver Hypnotiseur formuliert seine Suggestionen als Behauptungen oder Befehle, z.B.: „Ihre Schultern sind jetzt ganz locker“, oder „Entspannen Sie sich jetzt“. Formulierungen dieser Art führen bei vielen Patienten zu Irritationen, weil sie sich gegängelt und manipuliert fühlen und dadurch zu einem unnötigen und unfruchtbaren Machtkampf mit dem Hypnotiseur. Milton Erickson dagegen benutzte in der Hypnose oft eine kunstvoll vage, verschwommene Sprache, um seine Patienten auf sanfte Weise in Trance zu führen und ihnen Suggestionen auf eine Weise zu übermitteln, die die Bereitschaft des Patienten, sich in Trance führen zu lassen, erhöhte. Weiterlesen

Wie funktioniert die Einleitung einer Trance in der der Erickson’schen Hypnose?

Die klassische Hypnose, wie sie bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, also vor der „Erickson’schen Wende“ ausschließlich praktiziert wurde, besteht praktisch ausschließlich aus Suggestionen. Der Patient wird also von Anfang an und bis zum Ende der Hypnose vom Therapeuten „geführt“. Dieses Führen bezeichnet man im Englischen mit dem Begriff „Leading“. Weiterlesen

War das alte Tibet ein freies Land?

Viele Menschen stellen sich – inspiriert durch den Dalai Lama als Träger des Friedensnobelpreises – das „alte“ Tibet vor der chinesischen Invasion 1949 als ein Reich der Freiheit vor, in dem die Menschen sich, angeleitet von den Lamas (den buddhistischen Priestern) ihrer spirituellen Entwicklung widmeten, und das erst seit der Machtübernahme durch die Chinesen politisch unterdrückt wird. Das ist aber so nicht richtig. Weiterlesen