2. AGHPT-Kongress "Zeitkrankheit Depression", 25.-28.9.2014 in der FU Berlin

Am 25.– 28. September 2014 findet in der Freien Universität Berlin der 2. AGHPT-Kongress zum Thema „Zeitkrankheit Depression Aktuelle Perspektiven der Humanistischen Psychotherapie“ statt. Die Depression ist weltweit die mit Abstand häufigste psychische Erkrankung. Jeder fünfte Mensch erkrankt mindestens einmal im Leben daran, Frauen etwa doppelt so oft wie Männer. Nach jahrzehntelanger klinischer Erfahrung und dem Ergebnis hochwertiger Studien ist die Humanistische Psychotherapie mit ihren Methoden

  • Personenzentrierte Psychotherapie/Gesprächspsychotherapie,
  • Gestalttherapie,
  • Körperpsychotherapie,
  • Psychodrama,
  • Transaktionsanalyse und
  • Existenzanalyse/Logotherapie

in besonderer Weise geeignet, depressive Menschen erfolgreich zu behandeln. Dabei spielen die Humanistische Gestaltung der Patient-Therapeut-Beziehung, Emotionsfokussierung, Ressourcenzentriertheit, Achtsamkeit und Körperorientiertheit eine besondere Rolle. Auf dem Kongress sollen die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der HP vorgestellt und diskutiert werden. Ein Höhepunkt des Kongresses wird eine vergleichende Diskussion der verschiedenen Methoden der HP anhand eines Fallbeispiels sein.

International renommierte Referenten und Workshopleiter wie

  • Robert Elliott,
  • Al Pesso,
  • Wolf Büntig,
  • Alfred Längle,
  • Hilarion Petzold und
  • Jürgen Kriz

werden die Humanistische Behandlung der Depression diskutieren.

AGHPT hat im Oktober 2012 einen Antrag auf Anerkennung der Humanistischen Psychotherapie durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie gestellt. Zum Beleg ihrer empirischen Evidenz wurden 264 hochwertige Wirksamkeitsstudien eingereicht. Auf dem Kongress wird über den aktuellen Stand des Antrages informiert und diskutiert. Auch die Fragen im Zusammenhang mit der angekündigten Reform der Ausbildung zur/zum Psychologischen PsychotherapeutIn/Kinder-JugendlichenpsychotherapeutIn – insbesondere bezüglich reformierter postgradualer Ausbildung versus Direktausbildung – werden diskutiert. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Das Kongressprogramm und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie >>>hier.

Werner Eberwein

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