Einzeltherapie
Text "Humanistische Psychotherapie"
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Wie läuft eine Einzeltherapie ab
- In den Einzelsitzungen wird auch geredet, aber auch geatmet, bewegt, gemalt, massiert, getrommelt, gespielt, meditiert und visualisiert.
- Gespräch, Körperwahrnehmungs- und Bewegungsübungen sowie Trance-Sequenzen wechseln einander ab.
- Die inneren Prozesse können in Bewegungen, Töne, Dialoge, Rollenspiele oder Rituale umgesetzt werden.
- Einzeltherapie ist für die Klientin/den Klienten ein geschützter Raum zur Tiefenselbsterkundung im Dialog mit dem Therapeuten, zum Experimentieren mit neuen Erlebens- und Kontaktmöglichkeiten und zur Einstimmung auf nachhaltige Wandlungsprozesse.
- Es geht weniger darum, schnellstmöglich Symptome zu beseitigen, sondern vor allem darum, psychische Entwicklungs- und Wachstumsprozesse auf der Ebene der Selbstbilder und der Beziehungsmuster zu fördern, die ihrerseits die Basis dafür sind, dass Symptome überflüssig werden können.
Wie lange dauert eine Einzeltherapie
- Die Einzelsitzungen dauern in der Regel 50 Minuten.
- Bei Bedarf können Doppelsitzungen von 100 Minuten oder Open-End-Sitzungen vereinbart werden.
- Ich arbeite meistens in längeren Prozessen (ca. 1-2 Jahre), damit die Klientin/der Klient Zeit hat, sich in ihrer/seiner Tiefe zu erfahren und sich behutsam, Schritt für Schritt zu entwickeln.
- Mit Klient/inn/en, die schon längere Therapien hinter sich haben, können auch kurze Zeiträume (z.B. 5 oder 10 Sitzungen) oder einzelne Sitzungen in längeren Abständen (z.B. alle 2, 4 oder 6 Wochen) vereinbart werden, um bestimmte, eingrenzbare Themen/Probleme anzuschauen.
Wie oft finden Einzetherapie-Sitzungen statt
Einzeltherapie-Sitzungen finden in der Regel ein mal pro Woche oder alle 14 Tage statt.
In Krisensituationen sind häufigere Sitzungen möglich.
Für wen ist diese Form der Einzeltherapie geeignet
Diese Form der Einzeltherapie ist geeignet für Menschen mit
- Ängsten, Depressionen, Abhängigkeiten, Zwängen,
- Hemmungen,Tendenzen sich "wegzumachen", Selbstwertstörungen, chronischen Konflikten,
- Schwierigkeiten mit Selbstbehauptung und Aggression, Mangel an Standpunktfestigkeit, Orientierungslosigkeit,
- Kontaktstörungen, Einsamkeit, sexuellen Problemen, Problemen mit Frau-/Mannsein,
- psychosomatischen Beschwerden, körperlichen Spannungen, innerem Überdruck, chronischer Müdigkeit,
- Ängsten vor Auflösung oder vor Überschwemmtwerden mit Gefühlen,
- Gefühlen von Unlebendigkeit, Überkontrolliertheit oder Kopfigkeit,
- Fragen nach Sinn und Perspektive des Lebens,
- Wünschen nach persönlichem Wachstum und Erweiterung ihrer emotionalen und Beziehungsmöglichkeiten.


