DGH Berlin - Fortbildung Hypnose und Hypnotherapie
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Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind nach der Satzung der DGH Diplom- und Master-Psychologen, Ärzte und Zahnärzte sowie Studenten dieser Fachrichtungen und approbierte Kinder-Jugendlichen-Psychotherapeuten.
Bildungsprämie-Gutscheine: Eine Anrechnung von Bildungsprämien-Gutscheinen ist bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen möglich. Informationen dazu auf www.bildungspraemie.info. (Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der EU gefördert.)
Fortbildungspunkte: Die Zertifizierung der Fortbildung durch die Psychotherapeutenkammer ist beantragt. Pro Wochenendkurs werden 16 Fortbildungspunkte vergeben. Insgesamt können durch die Fortbildung bis zu 304 Fortbildungspunkte erworben werden. Die Zertifizierung wird durch die Ärzte- und die Zahnärztekammer anerkannt.
Ort: Praxisgemeinschaft Baruther Str. 21, 10961 Berlin-Kreuzberg (Nähe U-Bahnhöfe Gneisenaustraße/Mehringdamm/Hallesches Tor)
Heilung in Entspannung
Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (DGH)
Fort- und Weiterbildungszentrum Berlin
Fortbildung Hypnose und Hypnotherapie
mit Zertifikat der DGH und KV-Abrechnungserlaubnis der EBM-Position "Hypnose"
Aufbau

Die Fortbildung besteht aus
- einem Einführungsvortrag(optional)
- elf Wochenendseminaren:
- drei Grundkursen (G1-3)
- vier Fortgeschrittenenkursen (F1-4)
- vier Therapiekursen (T1-4) - 48 Einheiten à 45 Minuten anwendungsbezogener Supervision
- jeweils 2 Übungsgruppensitzungen zwischen zwei Seminaren (selbstorganisiert, kostenlos, Termine n.V.)

Termine
Einführungsvorträge
... mit praktischen Übungen | Werner Eberwein & Reinhart Dieckmann | 6.11.2012 und (inhaltlich identisch) 4.12.2012 | jeweils Di 18.30-21.30 Uhr
Grundkurse
G1 - Methoden der Trance-Einleitung | Werner Eberwein | 18./19.1. 2013 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
G2 - Formulierung von Suggestionen | Reinhart Dieckmann & Ralf Reinkemeyer | 1./2.3. 2013 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
G3 - Hypnotische Ideomotorik | Werner Eberwein 12./13.4. 2013 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
Fortgeschrittenenkurse
F1 - Hypnotische Konfusion und Trance-Vertiefung | Reinhart Dieckmann & Ralf Reinkemeyer | 31.5./1.6. 2013 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
F2 - Hypnotische Metaphern und Symbole | Werner Eberwein 9./10.8. 2013 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
F3 - Hypnotische Schmerzbehandlung | Martina Wittels 20./21.9. 2013 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
F4 - Körperorientierte Induktionen und Altersregression | Werner Eberwein | 1./2.11. 2013 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
Therapiekurse
T1 - Hypnotherapie mit Kindern und Jugendlichen | Siegfried Mrochen | 6./7.12. 2013 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
T2 - Dialogische Hypnose und ihre Anwendung bei Ängsten | Werner Eberwein | 17./18.1. 2014 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
T3 - Hypnotherapie bei Persönlichkeitsstörungen | Werner Eberwein | 7.-9.3. 2014 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
T4 - Hypnose in der Psychosomatik | Agnes Kaiser-Rekkas | 9./10.5. 2014 | Fr 14-21/Sa&So 9.30-17.30
Master-Kurse
M1 - Welche Metapher für welche/n Patient/in? | Werner Eberwein | 27./28.6.2014 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
M2 - Focusing - der Körper weiß die Antwort | Werner Eberwein | 29./30.8.2014 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
M3 - Selbsthypnose, Meditation und Imagination | Werner Eberwein | 10./11.10.2014 | Fr 14-21/Sa 9.30-17.30 Uhr
Inhalte
Einführungsvorträge
Was ist, was kann Hypnose/Hypnotherapie?
Werner Eberwein & Reinhart Dieckmann
Grundbegriffe der Hypnose · klassische und Erickson’sche Suggestion · hypnotherapeutische Behandlungsformen · Anwendungen der Hypnose in Psychotherapie, Medizin und Zahnmedizin · hypnotische Ressourcenaktivierung · Hypnose-Anästhesie · Kinderhypnose · Selbsthypnose · Showhypnose · Überblick über die Fortbildung ... mit Video-Demonstrationen und einfachen, praktischen Übungen
Grundkurse
G1 - Methoden der Trance-Einleitung
Hypnotische Gesprächsführung, Sprache der Hypnose
Werner Eberwein
Indikationen und Kontraindikationen von Hypnose · ethische Fragen · autoritärer und kooperativer Ansatz · Heranführung des Patienten an Hypnose · Aufbau einer hypnotischen Sitzung · Trance-Kennzeichen · direktive Trance-Induktion · Suggestion und Nutzung von Trance-Effekten · direktive Posthypnose · sicheres Zurückholen aus der Trance
G2 - Formulierung von Suggestionen
Tranceinduktionen, Selbsthypnose
Reinhart Dieckmann & Ralf Reinkemeyer
Herstellung und Stabilisierung von Rapport · die hypnotische Sprechweise · Sprechtempo · Stimmführung · Pacing und Leading · Atempacing · Zielökologie · Arbeit mit Sinnesmodalitäten · Seeding · das »Milton-Modell« der hypnotischen Sprache · suggestive Negation, Tilgung und Generalisierung · analoges Markieren · Posthypnose
G3 - Hypnotische Ideomotorik
Nutzung von Trancephänomenen, Aktivierung von Ressourcen
Werner Eberwein
Nonverbale Feedbacksysteme in Trance · Armlevitation · Katalepsie · ideomotorisches Signalisieren · hypnosuggestive Ressourcenaktivierung · Dialog mit dem Unbewussten · der "innere Heiler" · das »weise Wesen« · Zeitprogression · hypnotische Amnesie · Hypnosuggestive Behandlungsstrategien · Umgang mit Störungen und ungeplanten Reaktionen
Fortgeschrittenenkurse
F1 - Hypnotische Konfusions- und Vertiefungstechniken
Nutzung von Ressourcen
Reinhart Dieckmann & Ralf Reinkemeyer
Vertiefung und Beschleunigung der Trance durch gezielte Verwirrung · Vertiefungsmetaphern · Überladungstechniken · Polaritätsspiele · Paradoxien · Double-Binds · Mehrfachnegationen · die Zwei-Wege-Konfusion · Doppelinduktion · naturalistische Konfusionen · Signalhypnose · Schnellhypnose · Wach-Trance-Verwischungen
F2 - Hypnotische Metaphern und Symbole
Indirekte Kommunikation 1
Werner Eberwein
Individuelle und themenspezifische Metaphern · metaphorische Parallelisierung · hypnotische Geschichten · Standardmetaphern · hypnotische Umwandlung von Symbolen · indirekte Hypnose · hypnotherapeutische Veränderung begrenzender Einstellungen · eingebettete Suggestionen · die Einstreutechnik · verdeckte Hypnose · verbale Selbsthypnose
F3 - Hypnotische Anästhesie und Schmerzbehandlung
Indirekte Kommunikation 2
Martina Wittels
Ablenkungstechniken · Taubheitssuggestion · Dissoziation des Bewusstseins vom Körper · Symptomverschiebung · Zeitverzerrung · Amnesie · Hypnose bei Untersuchungs- und Behandlungsängsten, Zahnbehandlung und Operationen in Trance · Hypnotherapie bei chronischen Schmerzen · Turboinduktion · Six-Step-Reframing · Umgang mit Störreizen
anschließend:
Hypnose-Demonstration in einer Zahnarztpraxis
Reinhart Dieckmann
F4 - Körperorientierte Induktionen und hypnotische Altersregression
Arbeit mit der Vergangenheit, Neukonstruktion von Erfahrungen
Werner Eberwein
Trance durch Körperhaltungen, Bewegungen, Atem, Berührung und Stille · Holding-Techniken · die therapeutische Co-Trance · Arbeit mit dem »inneren Kind« · hypnotische Helfer und Hilfmittel · Hypermnesie ·
Therapiekurse
T1 - Hypnotherapie mit Kindern und JugendlichenSiegfried Mrochen
Kind-/jugendlichengerechte Induktionstechniken und Rapportstrategien im kurzzeittherapeutischen Kontext · Lösungs- und Kompetenzorientierung · Stärkung der Veränderungsmotivation · Enuresis · Ängste · Konzentrationsstörungen · Hyperaktivität · nach Absprache Livearbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Bezugspersonen
T2 - Naturalistische und dialogische Hypnose bei Angststörungen
Werner Eberwein
Formen und Ebenen von Angst · Kurzzeitinterventionen bei Ängsten · Phobietechniken · hypnosuggestive Begleitung von autogenen Bearbeitungsprozessen · Hände-Induktion · Dialogische Trance-Begleitungs-Arbeit · hypnotisches Reframing · Umgang mit emotionalen Reaktionen, Überflutungsneigungen und Gegeninduktionen in Trance
T3 - Hypnotherapie bei Persönlichkeitsstörungen (3 Tage)
Werner Eberwein
Entstehung von Persönlichkeitsstörungen · psychische Struktur und Selbstgrenze · Formen und Auswirkungen von Spaltungsprozessen · Erste Hilfe bei akuten Dissoziationszuständen · Erkennen und Nutzen von Spontantrancen · beiläufige Suggestion im Gespräch · hypnotische Beruhigungsmotive · Cutting-Imaginationen · aktive Introjektion des Therapeuten · Integration gespaltener Teile · Ausarbeitung von hypnotherapeutischen Sitzungen · Anwendung von Hypnose im Rahmen verschiedener Basisverfahren · experimentelle Hypnose
T4 - Hypnose in der Psychosomatik
Agnes Kaiser-Rekkas
Fortgeschrittene Induktionstechniken · Heilungsmetaphern und -geschichten · Hypnodiagnostik · ideomotorische Hypnotherapie bei Allergien-, Schlafstörungen, Krebs, psychogenen Schmerzen, Verletzungen, Infektionen · Dialog mit erkrankten Organen · imaginative Selbstheilungstechniken · Stimulation des Immunsystems
anschließend:
Hypnose-Repetitorium
Reinhart Dieckmann
Supervision
- In der Hypnose-/Hypnotherapie-Supervision werden Erfahrungen bei der Anwendungen hypnotischer/hypnotherapeutischer Konzepte und Techniken besprochen.
- Im gegenseitigen Austausch und mit Unterstützung des Supervisors wird die hypnotische/hypnotherapeutische Praxis reflektiert, und man erhält konkrete Hilfe bei Unsicherheiten.
- Für das Zertifikat der DGH sind 48 Einheiten à 45 Min. Supervision ( = 12 dreistündige Sitzungen) und 5 dokumentierte und in der Supervision besprochene Falldarstellungen erforderlich.
- Bei den Videoaufnahmen ist es wichtig, darauf achten, dass der Ton gut verstehbar ist. Videos, bei denen der Ton nicht klar verstehbar ist, können nicht supervidiert werden.
- Die Supervision findet in der Regel sonntags 10-13 Uhr nach den Seminaren statt. Bei Bedarf finden zusätzlich Supervisions-Block-Wochenenden statt.
KV-Abrechnungserlaubnis
Fortbildungspunkte/Zertifizierung
- Die Zertifizierung der Fortbildung durch die Psychotherapeutenkammer Berlin ist beantragt.
- Die Zertifizierung wird von der Ärztekammer und der Zahnärztekammer Berlin anerkannt.
- Bei Einzelbuchung werden pro Seminar (mit Ausnahme von T4) 16 Fortbildungspunkte vergeben.
- Für das Seminar T4 (3 Tage) werden 24 Fortbildungspunkte vergeben.
- Für eine Supervisionssitzung von 3 Zeitstunden werden 4 Fortbildungspunkte vergeben.
- Insgesamt können mit der Fortbildung "Hypnose und Hypnotherapie" bis zu 304 Fortbildungspunkte erworben werden.
- Aufgrund der gesetzlichen Fortbildungspflicht müssen Psychotherapeutenund Ärzte alle 5 Jahre bei der KV 250 Fortbildungspunkte nachweisen, Zahnärzte bei der KZV 125 Punkte.
DGH-Zertifikat
- Für die Erlangung des DGH-Zertifikats "Hypnotherapeut" ist die Teilnahme an allen 11 Seminaren (G1-3, F1-4, T1-4) und 12 dreistündigen Sitzungen Supervision erforderlich.
- In der Supervision müssen 5 dokumentierte Fälle vorgestellt und besprochen werden.
- Das DGH-Zertifikat setzt außerdem zwei Jahre Mitgliedschaft in der DGH voraus.
- Zertifikatsinhaber werden auf der DGH-Therapeutenliste im Internet geführt, die an interessierte Patienten und Institutionen versandt wird.
Tätigkeitsschwerpunkt "Zahnärztliche Hypnose"
Zeiten
- Seminare: Fr 14-17/18-21Uhr und Sa 9.30-13/14.30-17.30 Uhr
(nur F4: zusätzlich So 10-13/14.30-17.30 Uhr) - Supervision: sonntags nach den Kursen 10-13 Uhr,
nach Bedarf zusätzliche Block-Supervisionen
Veranstaltungsort
Nähe U-Bahnhöfe Gneisenaustr./Mehringdamm/Hallesches Tor (U6/7)
ca. 15-20 Min. von Hauptbahnhof/Bahnhof Zoo mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Hotels in der Nähe des Veranstaltungsortes
Kosten
- Einführungsvortrag: 9,- EUR
- Alle 11 Kurse (G1-3/F1-4/T1-4): 2519,- EUR (entspricht 219,- EUR pro Kurs)
- Die 7 Grund- und Fortgeschrittenenkurse (G1-3/F1-4): 1673,- EUR (entspricht 239,- EUR pro Kurs)
- Die 3 Grundkurse (G1-3): 792,- EUR (entspricht 264,- EUR pro Kurs)
- Die 8 Fortgeschr.- und Therapiekurse (F1-4/T1-4): 2032,- EUR (entspricht 239,- EUR pro Kurs)
- Die 4 Fortgeschrittenenkurse (F1-4): 1036,- EUR (entspricht 259,- EUR pro Kurs)
- Die 4 Therapiekurse (T1-4): 1166,- EUR (entspricht 259,- EUR pro Kurs)
- die 3 Masterkurse EUR 822,- (entspricht 274,- EUR pro Kurs)
- Ein einzelnes Seminar (außer T4, je 2 Tage): 289,- EUR Seminar T4 (3 Tage): 419,- EUR
- Supervision (4 x 45 Min.): 80,- EUR
- Supervisions-Wochenenende (16 x 45 Min.): 320,- EUR
- Übungsgruppen: kostenlos



